Fallstudien

Diesel Direct übersteht Stromausfälle mithilfe der Cloud


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Hintergrund

Als der Hurrikan Irene im August letzten Jahres die Ostküste von Massachusetts erreichte, entstand ein Bild der Verwüstung: Entwurzelte Bäume lagen auf den Straßen, die Stromleitungen waren zerstört und zahlreiche Menschen hatten mehr als eine Woche keinen Strom. Auch das LKW- und Bauunternehmen Diesel Direct war davon betroffen. Der Firmengründer suchte daher nach einer Alternative, um das Geschäft unter derartigen Bedingungen ohne Störung fortsetzen zu können. Die Lösung war die Cloud.

Diesel Direct betankt und inspiziert LKW in den gesamten USA und betreut dabei sowohl Großkunden, zu denen einer der beiden größten US-Softdrinkhersteller zählt, als auch kleine, regional operierende Speditionen. Die Mitarbeiter verrichten bereits so früh am Tag ihr Werk, das selbst die Belader und Fahrer, die schon im Morgengrauen zur Arbeit antreten, nicht mitbekommen, wie die LKW startklar gemacht werden. Sie verwenden dabei Handscanner, die die Tankmenge und den Wartungsaufwand für jeden einzelnen LKW protokollieren, und übermitteln die Daten anschließend an Diesel Direct, sodass noch am selben Tag die Rechnungen versendet werden können.

Die Herausforderung

Das Unternehmen vertraute früher auf das Fachwissen erfahrener Anbieter, Account Manager und Verwaltungsexperten, die in erster Linie mit einer riesigen Microsoft Access-gestützten Kundendatenbank und Microsoft Exchange als E-Mail-Lösung arbeiteten und Rechnungen noch in Papierform per Fax oder Post verschickten.

Das funktionierte so lange, bis Hurrikan Irene kam und man schmerzlich erkennen musste, dass eine fehlende Stromversorgung in der Zentrale von Diesel Direct dazu führt, dass das Unternehmen nicht mehr jeden Tag die gewohnt rasante Flut von Rechnungen versenden kann. Und dass es dadurch ganz schnell zu einer äußerst unangenehmen Cashflowsituation kommen kann.

Für die Flottenmanager der Speditionen als Kunden ist schnell klar, dass sie mit Direct Diesel Geld sparen können: Sie zahlen einen geringen Aufpreis für den getankten Kraftstoff, sparen im Gegenzug aber die Gehaltskosten, die anfallen würden, wenn eigene Vollzeitmitarbeiter sich um das Betanken, die Wartung und das Reporting kümmern müssten, sowie die Kosten, die durch die entsprechenden Ausfallzeiten der LKW anfallen würden. Mit den Services von Diesel Direct entfallen solche Kosten einfach. Der technologische Aufwand ist bei diesem Modell gering, Diesel Direct ist jedoch praktisch handlungsunfähig, sobald die minimale IT-Infrastruktur offline ist.

Lösung

Direkte Diesel entschied sich für Virtustream aufgrund der zahlreichen Alternativen, die für die drei benötigten Cloudkategorien – Private Cloud, virtuelle Private Cloud und Public Cloud – zur Verfügung stehen.

Diesel Direct beauftragte Virtustream, die Daten und aktualisierten Versionen der Software des Unternehmens zu hosten, damit die Mitarbeiter in ihrer gewohnten Büroumgebung bleiben und dieselben Schnittstellen und Workflows wie bisher nutzen konnten. Der einzige Unterschied bestand darin, dass sich sämtliche Daten und Anwendungen nun in einem Rechenzentrum außerhalb von Washington, D.C. befanden und untereinander repliziert wurden.

Aus der Sicht einer operativen IT besteht der größte Vorteil von Virtustream darin, dass der Kunde seine Kapazitäten schnell und wiederholbar anpassen kann. Das Geschäftsvolumen von Diesel Direct unterliegt gewissen Schwankungen und kann sich je nach Rechnungslauf von einem Tag auf den nächsten verdoppeln oder verdreifachen.

Im Rahmen des Servicevertrags von Virtustream kann Diesel Direct eine relativ hohe Durchschnitts-Baseline ansetzen und dann die Obergrenze seines Kapazitätsbedarfs beliebig oft ändern – also etwa auch täglich, falls gewünscht. Die Kapazitäten lassen sich völlig unkompliziert anpassen und können ganz nach Bedarf einfach erhöht oder reduziert werden.

Ergebnisse

Mit dieser Umstellung spart Diesel Direct Zeit und Geld. Statt beispielsweise sämtliche Berichte und Rechnungen immer Dienstagnacht zu erstellen, kann das Unternehme aufgrund der zusätzlichen Kapazitäten diese ressourcenintensiven Prozesse nun tagsüber statt nachts durchführen. So werden kritische Aufgaben schneller und mit höherer Präzision erledigt und man hat die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen.

Die Vorteile des dynamischen Capacity- und Ressourcenmanagements zeigen auf beispielhafte Weise, warum man Cloud-Computing selbst in nicht technisch orientierten Unternehmen mit 300 Millionen US-Dollar Umsatz begrüßen wird. Diese Unternehmen wollen nicht viel Geld für IT ausgeben und verfügen nicht über ausreichend Mittel für eine lokale Best-Practice-Infrastruktur. Sie erzielen daher durch die Nutzung der Ressourcen eines Partnerunternehmens wie Virtustream einen klaren Vorteil.


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