Fallstudien

Florida Crystals und Virtustream bringen SAP* innerhalb von 80 Tagen in die Cloud


Florida Crystals logo

Don Whittington
CIO, Florida Crystals Corporation

Der Weg zur Enterprise Cloud

Als Chief Information Officer bei einem der größten Zuckerhersteller in den USA hat Don Whittington schon viele herausfordernde IT-Projekte geleitet. Aber nur wenige davon reichen an die SAP-Migration der Florida Crystals Corporation (FCC) von einer komplett physischen Umgebung zu einer von Virtustream gemanagten, mehrmandantenfähigen Infrastructure as a Service-Cloud heran.1

Don Whittingtons SAP-Umgebung umfasste vor der Cloudmigration über 100 physische SAP-Systeme und andere Server. Die Umgebung wurde auf Servern, die auf Intel® Technologie basierten, in Drittanbieterrechenzentren in mehreren Staaten ausgeführt. Die Infrastruktur unterstützte eine komplette Suite von SAP-Modulen – 25 SAP-Produktionsinstanzen und über 40 zusätzliche SAP-Instanzen für Entwicklung, Qualitätssicherung und Sandbox-Computing. Es gab mehrere Terabyte strukturierter und unstrukturierter Daten und Dutzende dazugehöriger Anwendungen, einschließlich zahlreicher selbst entwickelter Anwendungen und eines Microsoft-Exchange-Clusters für Tausende Mailboxen.

Um die SAP-Umgebung von FCC in eine cloudbasierte Produktionsumgebung von Virtustream migrieren zu können, mussten IT-Teams die SAP-Umgebung von FCC zum ersten Mal virtualisieren. Sie mussten den Geschäftsbetrieb für Tausende SAP-Benutzer in drei Ländern aufrechterhalten und durften dabei keines der kritischen Entwicklungsprojekte stören, die rund um die Uhr liefen. Sie mussten außerdem Terabyte an Daten synchronisieren, die sie von den Rechenzentren eines Mitbewerbers in die Hostingumgebung von Virtustream in Virginia sowie in ein neues, cloudbasiertes Disaster-Recovery-Center in San Francisco migrierten.

„Ich war meine gesamte Karriere über mit Technologien befasst und habe viele Jahre damit verbracht, die richtigen Technologien für die geschäftlichen Anforderungen einzusetzen“, sagt Don Whittington, der auch im Vorstand der Americas’ SAP Users’ Group (ASUG) sitzt. „Das war definitiv sehr anspruchsvoll hinsichtlich der technischen Komplexität. Die größte Herausforderung war die Ungewohntheit und relative Neuheit der Cloudtechnologien. Wir waren uns auch nicht sicher, wie unsere selbst entwickelten Legacy-Anwendungen ausgeführt werden würden, und wir hatten durch den Erntekalender einige unveränderbare Fristen.“

Doch FCC und Virtustream implementierten die Lösung in weniger als drei Monaten und FCC profitiert jetzt von den erwarteten Vorteilen. Don Whittington sagt, dass es bei dem Prozess „Herausforderungen, aber keine echten Überraschungen“ gab.

„Mein wichtigster Ratschlag ist, beim Managen des Projekts aktiver Teilnehmer zu sein. Stellen Sie sicher, dass ein definierter Eskalationsprozess vorhanden ist. Wählen Sie Ihren Anbieter sorgfältig aus und überprüfen Sie ihn gründlich, um sicherzustellen, dass Ihre Cloud der Enterprise-Klasse angehört: sicher, vorgabenkonform, dynamisch, robust, mit Service-Level-Agreements auf Anwendungsebene und guter Wirtschaftlichkeit.“ 
Don Whittington, CIO, Florida Crystals Corporation
Auf einen Blick
Projekt
  • Virtualisieren und implementieren Sie eine komplexe SAP-Umgebung, ohne den Geschäftsbetrieb oder Entwicklungsprojekte zu unterbrechen
Leistungen
  • Personal, Prozesse und Technologien wurden für eine 80-tägige Migration von einer physischen in eine Cloudumgebung organisiert
  • Disaster-Recovery-Funktionen wie einstündiges Failover für den Geschäftsbetrieb wurden implementiert
  • Die SAP-Performance wurde um durchschnittlich 30 % erhöht und zugleich wurden die Rechnerkosten um 34 % sowie die Speicher- und Backupkosten um 47 % gesenkt
  • Die geschäftliche Flexibilität wurde durch Anwendungsbereitstellungen innerhalb von Stunden statt Wochen erhöht
Erfahrungen
  • Wählen Sie einen Cloudserviceanbieter, der auf Enterprise-Clouds spezialisiert ist und über einen umfassenden Prozess für die Migration von Enterprise-Workloads in die Cloud verfügt.
  • Stellen Sie sicher, dass die Cloud Technologien der Enterprise-Klasse und sehr strenge Sicherheitsmaßnahmen nutzt.
  • Arbeiten Sie bei den gesamten Vorbereitungs- und Implementierungsprozessen eng mit Ihrem Serviceanbieter zusammen.
  • Entwerfen Sie detaillierte, wiederholbare Testpläne.
  • Beziehen Sie Geschäftseinheiten und Benutzer bei der Implementierung von Geschäftsprozessen und der Validierung von Tests mit ein. Testen Sie die Benutzererfahrung.
  • Schulen Sie das IT-Personal Ihres Unternehmens für die neuen Rollen und Verfahren.

Wie haben sie es geschafft? Don Whittington und Matt Theurer, Mitgründer und Senior Vice President von Virtustream, betonen fünf wichtige Faktoren: ein erfahrener Enterprise-Cloudanbieter, bewährte Technologien, ein sorgfältiger Planungs- und Vorbereitungsprozess über fast ein ganzes Jahr, eine Philosophie, alles auszuprobieren, und eine so enge Zusammenarbeit, dass sich die Grenzen zwischen den beiden Unternehmen praktisch aufgelöst haben. „Wir haben wirklich Hand in Hand gearbeitet“, erinnert sich Matt Theurer. „Als wir ein Viertel unseres Wegs der Migration zurückgelegt hatten, hieß es nicht mehr Virtustream und FCC. Es war einfach das Migrationsteam.“

Geschäftsfaktoren für IT-Strategien

Florida Crystals ist die Firma, die sich hinter so bekannten Marken wie C&H* und Domino* Sugar verbirgt. FCC ist ein nicht börsennotiertes, vertikal integriertes, innovatives Unternehmen, das organisch und durch Übernahmen gewachsen ist.

Die Geschäftsfelder von FCC reichen von Zuckerrohrfeldern über Raffinerien bis hin zu Lagerregalen, was zu einer komplexen Organisationsstruktur und einer SAP-Umgebung führt, mit der Landwirtschaft, Verbrauchsgüter, Immobilien und sogar Energie verwaltet wird. FCC betreibt das größte Biomassekraftwerk in Nordamerika, das den Betrieb des Unternehmens und mehrere Zehntausend Privathäuser mit erneuerbarer Energie versorgt. Das Unternehmen ist auch der erste Produzent von Zucker aus zertifiziert biologischem Anbau in den USA.

Um eine derartig dynamische Umgebung zu unterstützen, konzentriert Don Whittington seine IT-Ressourcen auf zentrale Kompetenzen und strategische Initiativen. Da das Unternehmen auf Verbrauchsgütern basiert, ist es ihm sehr wichtig, die Fix- und IT-Kosten so niedrig wie möglich zu halten und zugleich die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität zu erhöhen.2

Don Whittington hatte bereits einen großen Teil seiner Infrastruktur ausgelagert und betrachtete die Cloud als nächsten logischen Schritt. „Die Cloud gibt uns die Flexibilität, auf sich verändernde Geschäftsanforderungen schneller zu reagieren“, sagt er. „Sie bietet uns Geschwindigkeit und Flexibilität und reduziert die Zunahme, Verwaltung und Kosten physischer Hardware. Wir können mit ihr unseren Footprint nach Bedarf erweitern oder verkleinern. Wir können auch unsere eigenen Systeme neben den extern verwalteten Systemen bereitstellen und verwalten.“

Unternehmenscloudarchitektur

Mit der Wahl von Virtustream hat sich Don Whittington für einen SAP-zertifizierten Cloudanbieter entschieden, der sich auf Unternehmenskunden spezialisiert hat und in all seinen Rechenzentren Intel Technologien verwendet. Virtustream gehört dem Partner Technical Advisory Board für VMware und dem Cloud Technical Advisory Board für SAP an und unterstützt Unternehmen seit über zehn Jahren bei Migrationen von physischen in virtuelle Umgebungen (P2V).

FCC und Virtustream haben gemeinsam das entwickelt, was Matt Theurer eine mehrmandantenfähige Private Cloud nennt. Ein Widerspruch in sich? Matt Theurer verwendet diese Bezeichnung ganz bewusst. „FCCs physische Infrastruktur wird von mehreren Mandanten gleichzeitig genutzt, aber wir machen diese so sicher und isolieren diese so stark, dass wir unseren Kunden die Sicherheit und Performancemerkmale einer Private Cloud mit der Flexibilität und Wirtschaftlichkeit einer Public Cloud bieten können“, sagt Matt Theurer. Virtustream bietet auch normale Public und Private Clouds sowie Hostingservices an, um den Kundenwünschen zu entsprechen.

Virtustream verwendet virtuelle LANs (VLANs), mehrstufige Sicherheit und andere Techniken zur Isolation und zum Schutz des Daten- und Netzwerkverkehrs von FCC. Die xStream*-Cloudinfrastruktur von Virtustream basiert auf IBM System x3690 X5*-Plattformen mit Intel® Xeon® Prozessor 5680 und Intel® Ethernet-Converged-Network-Adaptern.

Intel® Solid-State-Laufwerke (Intel® SSDs) liefern hohe Performance im Storage Area Network (SAN) und fungieren als unmittelbarer „Hot Cache“ für performanceempfindliche Workloads, welche die Ressourcen des lokalen Arbeitsspeichers übersteigen.

Virtustream führt im eigenen Entwicklungslabor Leistungsvergleiche mit den Produktreihen Intel Xeon Prozessor E5 und E7 durch. Matt Theurer sagt, dass diese neueren Plattformen wesentliche Performance- und Durchsatzverbesserungen, insbesondere für I/O-intensive Workloads, liefern werden. Außerdem überprüfen Virtustreams Sicherheitsteams Intel® Trusted-Execution-Technik (Intel® TXT), um einen hardwaregestützten Sicherheitsanker zu implementieren, und Intel® Advanced Encryption Technology – New Instructions (Intel® AES-NI), um die Verschlüsselung zu beschleunigen. „FCC profitiert von jeder Technologie, die die Sicherheit und Integrität unserer Daten verbessert“, sagt Don Whittington.

Detaillierte Erkenntnisse bilden Erfolgsgrundlage

FCC und Virtustream verwendeten Virtustream Advisor*, ein Datenerfassungs- und Analyse-Framework für einen detaillierten Erkennungsprozess. Advisor liefert die Tools für die Erfassung quantitativer Daten bezüglich Workloads und Ressourcennutzung. Die beiden Unternehmen nutzten auch Virtustreams Cloud Advisory Services und hielten eine Reihe ausführlicher Workshops ab, um Anwendungsabhängigkeiten, behördliche und sicherheitsrelevante Anforderungen, Datenarchivierungsmethoden, die Netzwerkverbindung, Changemanagementprozesse und andere qualitative Faktoren, die die Cloudumgebung beeinflussen, gründlich zu überprüfen.

Beide Unternehmen arbeiteten eng zusammen, um die Workloads von FCC statistisch zu modellieren, und erstellten ein TCO-Modell über fünf Jahre, das einen soliden Business-Case für die Migration anzeigte. Diese Informationserfassungs- und -analysephase legte auch den Grundstein für die Cloudarchitektur, die Richtlinien zur Dimensionierung und den Migrationsplan.

Wichtigste Technologien
  • xStream*-Cloudplattform von Virtustream, einschließlich Virtustream Advisor*-Cloudbewertungstool und xStream-Managementportal
  • IBM System x3690 X5*-Plattformen mit Intel® Xeon® Prozessor 5680
  • VMware vSphere* ESXi*
  • SAP Enterprise Core-Komponente*, Customer Relationship Management*, BusinessObjects Business Intelligence*, Solution Manager*, Manufacturing Infrastructure and Intelligence*, Auto ID Infrastructure*, NetWeaver Enterprise Portal* und NetWeaver Process Integration*
  • Intel® Ethernet-Converged-Network-Adapter mit 10 Gigabit
  • Intel® Solid-State-Laufwerke (SSDs Intel®)
  • Speicher-Appliances auf Basis der Intel® Xeon® 5600 Prozessorreihe
Remotevirtualisierung mit gewaltigen Datenmengen

Bei der Migration einer physischen, nicht virtualisierten Umgebung in die Cloud bedarf die Datenverschiebung besonderer Aufmerksamkeit. „Wenn Sie ein physisches System in ein virtuelles System konvertieren, befinden sich diese Systeme normalerweise nebeneinander und Sie können zwischen beiden Systemen mit hoher Geschwindigkeit und geringer Latenz zugreifen“, erklärt Matt Theurer. „Doch wenn Sie von einem physischen System in die Cloud migrieren, verschieben Sie wahrscheinlich große Datenmengen über Leitungen mit hoher Latenz und niedriger Geschwindigkeit – und im Fall von FCC haben wir die Daten über eine Strecke von über 6.000 Kilometern verschoben. Die Herausforderung bestand darin, diese Systeme synchronisiert zu halten und die Daten zu verschieben, ohne "das Meer mit einem Strohhalm auszutrinken“.

Nachdem FCC und Virtustream berechnet hatten, dass es über sechs Monate dauern würde, SAP und die damit verbundenen Daten über die FFC zur Verfügung stehenden T1-Leitungen zu verschieben, entschieden sich FCC und Virtustream für einen „Luftbrückenansatz“. Virtustream stellte eine xStream-Appliance in einem Rack mit Prozessoren der Reihe Intel Xeon 5600 für die P2V-Konversion in FCCs bisherigem Hostingcenter, das Kopieren der Daten auf USB-Laufwerke und das Ausführen lokaler Validierungstests bereit. Techniker testeten virtuelle Maschinen isoliert und sendeten die Festplatten dann über Nacht an das Virtustream-Rechenzentrum, wo sie in einer sicheren, abgeschirmten Umgebung weiter validiert und letztendlich integriert wurden.

Um die Risiken zu mindern und die Produktionsumgebungen zu schützen, verwendete das Team eine bidirektionale Datensynchronisierung – damit hätten Anwendungen auf einen physischen Betrieb zurückgesetzt werden können. Bei jedem Schritt mussten die Daten fortwährend synchronisiert werden und Tests wiederholt werden, um die Interoperabilität zu bestätigen und Probleme zu beheben.

„Testen, nochmals testen, zum dritten und vierten Male testen – das ist wirklich wichtig, um die Abhängigkeiten und Zuordnungen zu erkennen, die natürlich der Grund für diese Testpläne sind“, sagt Matt Theurer. „Wir haben auch so viele Benutzer wie möglich eingebunden und eine Probeumstellung vor der echten Umstellung durchgeführt. Wir haben einen sehr genau wiederholbaren Prozess entwickelt und mit Disziplin dem Drang widerstanden, danach noch weitere Einstellungen vorzunehmen.“

Aktive Zusammenarbeit

Beide Unternehmen leisteten ihren Beitrag zum aktiven, kontinuierlichen Projektmanagement. „Wir haben unserem Personal Rollen und Verantwortungsbereiche zugewiesen und sichergestellt, dass sie wussten, wen sie bei Virtustream kontaktieren konnten“, sagt Don Whittington. „In einigen Fällen haben wir während der Überprüfung unserer Systeme mit Virtustream festgestellt, dass es sinnvoll war, neue Builds auszuführen, anstatt das bestehende System zu einem cloudfähigen virtuellen Abbild zu konvertieren. Als Team haben wir detaillierte Testpläne entworfen, die wiederholbare Testergebnisse lieferten. Wir haben technische Tests für das IT-Personal, aber auch Unternehmenstests entwickelt. Wir haben das Unternehmen nicht nur in die Entwicklung dieser Tests einbezogen, sondern sogar in die Durchführung und Beurteilung der Tests und ihrer Ergebnisse.“

„Die Cloud ist keine Magie. Migration ist mit Aufwand verbunden. Sie übergeben die Aufgaben nicht einfach einem Cloudanbieter und die Umstellung passiert von selbst. Bei Unternehmens-IT ist es viel wichtiger, einen Anbieter mit einer systematischen, geschäftsorientierten Implementierungs- und Migrationsmethodik zu haben, als einen Anbieter mit einem bestimmten Tool.“
Matt Theurer, Senior Vice President, Virtustream

Die letzten Tests und die Migration dauerten 61 Tage, wenn man die Zeit der Entwicklung des Business-Case und der Beurteilung der Geschäftsumgebung und der technischen Umgebung nicht mitrechnet. Außerdem wurde eine Vorarbeit von 20 Tagen geleistet. Der gesamte Prozess verlief reibungslos und die Umstellung auf die Produktionscloud wurde nach der Probeumstellung erfolgreich durchgeführt, ohne dass vom Rollback-Fenster Gebrauch gemacht werden musste.

„Bei jeder großen Migration wird es Herausforderungen geben, aber wir haben wirklich keine Überraschungen erlebt“, sagt Don Whittington. „Das Wichtigste ist, Herausforderungen zu erwarten und flexibel genug zu sein, ihnen zu begegnen. Wir hatten einige Herausforderungen bei der technischen Integration, einige prozedurale Probleme (hierbei sind detaillierte Testpläne entscheidend), und wir haben einige zuvor unbekannte Anwendungsabhängigkeiten entdeckt. Einer der Vorteile dieses Prozesses ist, dass wir diese Abhängigkeiten jetzt kennen und sie dokumentiert haben.“

Kosteneinsparungen, aber Raum für Verbesserungen

Mit der Migration in die Cloud lieferte Don Whittington FCC einen klaren geschäftlichen Nutzen. Zunächst einmal reduzierte er das Betriebs- und Kapitalbudget für SAP im Vergleich zum vorherigen gehosteten Modell und beschleunigte zugleich die Antwortzeiten um bis zu 50 %.

„Wenn sich eine Vorgehensweise wirklich bewährt hat, dann lautet sie: testen, testen und nochmals testen. Testen Sie alles, was möglich ist, und testen Sie unter starker Belastung. Was für 5 oder 10 Maschinen mit 600 GB Daten funktioniert, kann bei 40 Maschinen und mehreren Terabyte scheitern.“

Er erweiterte die Disaster Recovery, reduzierte so die Kosten und beschleunigte die Wiederherstellung. FCCs bisherige Recovery Point Objective (RPO) betrug 24 bis 48 Stunden und die Recovery Time Objective (RTO) bis zu eine Woche oder sogar noch mehr. Doch FCC und Virtustream simulierten vor Kurzem einen Ausfall des primären Rechenzentrums – und die Systeme wurden am Disaster-Recovery-Standort in unter einer Stunde wieder ausgeführt.

Whittington erhöhte auch die geschäftliche Flexibilität und minderte zugleich das Risiko. „Wir können neue Server innerhalb von Minuten bereitstellen“, sagt er. „Wir können Software und die geschäftliche Auswirkung beurteilen und entweder eine Lösung für die Produktion freigeben oder sie beenden – alles zu niedrigen Kosten. Bei einem SAP-Unternehmensprojekt haben wir vor Kurzem Systeminfrastruktur für ein neues Projekt in wenigen Stunden bereitgestellt. Bei einem Migrations- und Implementierungsprojekt konnten wir vor Kurzem eine isolierte, sichere Umgebung bereitstellen, die täglich aktualisiert wurde. Außerdem hat die Cloud Zeit und Ressourcen für neue Geschäftsprojekte verfügbar gemacht, von denen das Unternehmen profitiert.“

Matt Theurer, Senior Vice President, Virtustream

Trotz der Erfolge sieht Don Whittington reichlich Spielraum für eine Weiterentwicklung der Cloudlösungen. „Backupanbieter hängen der Realität des Cloud-Computings noch hinterher – sie wissen noch nicht, wie sie am besten mit den cloudbasierten Systemen umgehen sollen“, sagt er dazu. „Die Abhängigkeiten zwischen historisch bedingt verschiedenartigen Systemen sind größer und die Tools für Verwaltung und Fehlerbehebung sind unausgereift, deshalb kann die Ursachenanalyse schwierig sein.“

Externe Clouds bringen auch neue Herausforderungen für die Unternehmens-IT mit sich. „Die Welt der Cloud ist in vielerlei Hinsicht anders. Sie müssen alte
Konzepte des Ressourcenmanagements über Bord werfen“, so Don Whittington. „Bei der Cloud geht es in erster Linie um Arbeitsspeicher und Speicherplatz. Menschen, Prozesse und Systeme müssen sich anpassen, um den maximalen Nutzen aus der Cloud ziehen zu können. Wir haben auch festgestellt, dass Flexibilität zu einer unkontrollierten Zunahme von Servern führen kann, was ein erhebliches finanzielles Problem darstellen kann. Sie müssen Ihre Changemanagement- und Genehmigungsprozesse anpassen, um mit der Systembereitstellungsgeschwindigkeit fertig zu werden.“

Und trotzdem wird die Cloudmigration von FCC als gewaltiger Erfolg angesehen – zumindest unter denen, die davon wissen. „Die IT ist am erfolgreichsten, wenn uns die Benutzer nicht einmal wahrnehmen – sie können einfach ihre Arbeit machen, und zwar schneller und effizienter“, sagt Don Whittington. „Die meisten unserer Anwender sind sich nicht einmal einer Veränderung bewusst. Das ist eine gute Nachricht für uns, weil sie zeigt, dass wir unsere Arbeit gut machen. Was die Gesamtauswirkungen betrifft, ist FCC durch dieses Projekt definitiv wettbewerbsfähiger geworden. Mit dem Unternehmen im Gleichschritt wachsen zu können, ist ein enormer Vorteil. Durch die erhöhte Geschwindigkeit und Flexibilität kann das Unternehmen seine Geschäftsprozesse viel schneller rationalisieren und optimieren als zuvor. Dies hatte einen positiven Einfluss auf das Geschäftsergebnis und wir möchten unseren Footprint noch erweitern.“

1 Intel Capital, Intels weltweite Investmentorganisation, investiert in Virtustream.
2 http://www.floridacrystals.com...
Performancetests und -bewertungen werden mithilfe von bestimmten Computersystemen und/oder -komponenten gemessen und spiegeln die ungefähre Performance der Intel Produkte bei der Testmessung wider. Jeglicher Unterschied bei der Systemhardware oder dem Softwaredesign oder der Softwarekonfiguration kann die tatsächliche Performance beeinflussen. Intel kann jederzeit ohne Vorankündigung Veränderungen an den Spezifikationen, Produktbeschreibungen und Plänen vornehmen.
Intel® AES-NI erfordert ein Computersystem mit einem AES-NI-fähigen Prozessor sowie Software von einem Drittanbieter, um die Anweisungen in der korrekten Reihenfolge ausführen zu können. AES-NI ist für ausgewählte Intel® Prozessoren verfügbar. Wenden Sie sich bezüglich der Verfügbarkeit an Ihren Reseller oder Systemhersteller. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://Software.Intel.com/en-u...
Kein Computersystem kann absolute Sicherheit unter allen Bedingungen bieten. Intel® Trusted-Execution-Technik (Intel® TXT) erfordert einen Computer mit Intel® Virtualisierungstechnik sowie Prozessor, Chipsatz, BIOS und Authenticated Code Modules, die Intel TXT-fähig sind, und eine Intel TXT-kompatible Measured Launched Environment (MLE). Intel TXT erfordert außerdem, dass das System TPM v1.s enthält. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.intel.com/technolog...
Dieses Dokument und die enthaltenen Informationen sind zum Nutzen von Intels Kundenbasis gedacht und werden so zur Verfügung gestellt „WIE SIE SIND“, OHNE ZUSICHERUNGEN JEGLICHER ART, WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH STILLSCHWEIGEND, EINSCHLIESSLICH JEGLICHER STILLSCHWEIGENDE ZUSICHERUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT, DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND DER NICHTVERLETZUNG DES GEISTIGEN EIGENTUMS. Der Erhalt oder Besitz dieses Dokuments sichert keine Lizenz für geistiges Eigentum zu, das in diesem Dokument beschrieben, dargestellt oder enthalten ist. Intel® Produkte sind nicht für die Verwendung in medizinischen, lebensrettenden, lebenserhaltenden, kritischen Kontroll- oder Sicherheitssystemen oder für Anwendungen in Kernkraftwerken vorgesehen.
© 2012, Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Intel, das Intel Logo und Xeon sind Marken der Intel Corporation in den USA und anderen Ländern.
* Andere Namen und Marken können das Eigentum anderer Inhaber sein.
0812/LJ/TDA/XX/PD Bitte recyceln 326935-001US



Herunterladen Florida Crystals und Virtustream bringen SAP* innerhalb von 80 Tagen in die Cloud PDF (auf Englisch)