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Hallo Leute,

das Jahr 2016 ist erst wenige Monate alt und ich dachte mir, ich schreibe etwas zum Thema „Rechenzentrum der Zukunft“ bzw. „intelligentes Rechenzentrum“. Ein Bereich, der in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchgemacht hat, sind die sogenannten Smart-PDUs (Power Distribution Units). Früher überwachte eine PDU einfach nur den Stromverbrauch und sorgte für eine ordentliche Stromverteilung.

Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Heutige PDUs können viel mehr als nur Strom verteilen. Sie überwachen zum Beispiel auch die Luftfeuchtigkeit sowie Heiz- und Kühlbereiche.

Auch wenn ich an dieser Stelle kein bestimmtes Produkt vorstellen möchte, liefert eine kurze Suche (in der von Ihnen bevorzugten Suchmaschine) eine ganze Reihe von Artikeln verschiedener bekannter PDU-Hersteller.

Immer wieder werde ich gefragt, „wie können wir innovativer sein und unsere Services effizienter gestalten?“

Auch auf die Gefahr hin, abgedroschen zu klingen, es ist an der Zeit, außerhalb des üblichen Rahmens zu denken, also außerhalb der „Speicherbox“ bzw. „Vblock-Box“, und einen Blick auf das PDU-Rechenzentrumsmanagement zu werfen. Wir können uns nur differenzieren, wenn unsere Services sich genauso weiterentwickeln wie das altehrwürdige Rechenzentrum, und zwar zu SMART-SERVICES … und ja, damit denken wir außerhalb jeglichen Rahmens.

Ermöglichen wir Management und Monitoring von PDUs im Kundenrechenzentrum und nutzen wir Big Data zur Korrelation mit unseren Speicher- und Backupdiensten? Hmmmmm

Ein einfacher Blick in die Broschüre eines Herstellers von SMART PDUs zeigt sofort, welche Innovation die alten PDUs, die einfach nur für die Stromverteilung zuständig waren, aus dem Rechenzentrum vertrieben hat:

Senkung der Energiekosten

  • Finden Sie mithilfe von Protokollen und der Portüberwachung heraus, welche Geräte
    übermäßig Strom verbrauchen.
  • Ermitteln Sie Möglichkeiten zur Konsolidierung von schlecht ausgelasteten Geräten,
    zum Beispiel Server mit viel Leerlaufzeit.
  • Überwachen Sie die Umgebungsbedingungen, ermitteln Sie übermäßig gekühlte Bereiche
    und sparen Sie durch eine mögliche Temperaturerhöhung Energiekosten ein.

Managen und Optimieren der Stromkapazität

  • Erhalten Sie mit der Remoteüberwachung Echtzeitinformationen über Auslastung und Kapazität,
    sodass Sie fundierte Entscheidungen bezüglich Geräteanschaffungen und Änderungen im
    Rechenzentrum treffen können.
  • Vergleichen Sie den tatsächlichen Verbrauch mit den Herstellerangaben (Typenschild
    der Geräte) und ermitteln Sie den tatsächlichen Strombedarf,
    um dadurch möglicherweise die Versorgungsdichte zu erhöhen.

Erkennen und Verhindern möglicher Probleme und Verbessern der Geräteverfügbarkeit

  • Nutzen Sie Alarme zur schnellen Erkennung und Behandlung von
    Problemen.
  • Legen Sie Alarmschwellenwerte fest, um potenzielle Probleme wie Überlastungen zu erkennen,
    die einen Stromausfall und Ausfallzeit verursachen können.
  • Verwenden Sie Protokolle zur Identifizierung eines unregelmäßigen Energieverbrauchs.
  • Nutzen Sie die Überwachung der Umgebungsbedingungen, um Soll- und
    Ist-Temperaturen zu vergleichen und ungenügend gekühlte Bereiche zu ermitteln.

Effiziente Steuerung von Stromversorgungsfunktionen und schnelle Problemlösung

  • Jede Steckdose lässt sich individuell ansteuern, sodass Sie
    einzelne Geräte hoch- und herunterfahren können.
  • Nutzen Sie die Ablaufsteuerung zum sicheren Hochfahren von Geräten.

Chris

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