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Die Cloud fünf Jahre danach: Überzogene Erwartungen an die Unternehmensnachfrage


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Die Cloud fünf Jahre danach

Heute ist die Geschäftswelt ohne Cloud schwer vorstellbar.

Praktisch jeder Verbraucher hat schon von Cloudservices gehört, ist damit in Kontakt gekommen oder hat sie selbst schon genutzt. Viele Anwender verlassen sich sogar regelmäßig auf die Cloud, nachdem die meisten medialen Aktivitäten, wie z. B. Musik hören oder Fernsehen, aber auch das Lernen für Schule und Studium, alle von der Fähigkeit profitiert haben, IT-Ressourcen online zu nutzen, zu verwalten und zu erwerben.

Bei den Unternehmen sieht es nicht anders aus. Heute profitieren Unternehmen mehr denn je von der Effizienz und dem On-demand-Zugriff auf Cloudressourcen, um innovativer, kostengünstiger und produktiver arbeiten zu können. Doch wie viele andere technische Revolutionen zuvor standen der Cloud auch in den frühen Jahren viele Hindernisse im Weg.

Ein Rückblick auf den Marketinghype: Alleskönner Cloud

Noch im Jahr 2010 wussten viele IT-Analysten, Anbieter und Kunden nicht mit Gewissheit, ob die Cloud sich zu einer festen Größe etablieren oder wie andere Hypes als Randnotiz der IT-Geschichte enden würde.Doch nicht einmal ein Jahr später, im Jahr 2011, hatte der Cloudtrend (gemäß dem Gartner Hypezyklus für Cloud-Computing 2011) den ersten Schritt zu einer Antwort auf diese Frage gemacht, indem er den „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ überquert und sich direkt ins „Tal der Enttäuschungen“ bewegt hatte.

Zu diesem Zeitpunkt führten Kritiker das „Cloud Washing“ als Beleg dafür an, dass diese Technologie niemals die allgemeinen Erwartungen würde erfüllen können. Alles Cloud – oder? Schließlich trug dieses „Cloud Washing“ dazu bei, völlig falsche, realitätsferne Vorstellungen der Technologie zu erzeugen. Zurück im Hier und Jetzt herrscht allerdings Einigkeit darüber, dass die Cloud uns erhalten bleibt. Und tatsächlich hat die Cloud nicht nur unsere überzogenen Erwartungen von 2011 erfüllt, sondern wohl auch alles übertroffen, was allgemein für möglich gehalten wurde. Ganz offensichtlich hatten wir das Potenzial der Cloud nicht falsch eingeschätzt, sondern nur zu früh.

Nicht mehr nur die Abstellkammer

Als eine der größeren Überraschungen erweist sich heute die erstaunlich gute Annahme von Hostingangeboten für geschäftskritische Anwendungen in der Public Cloud. Noch vor wenigen Jahren waren viele Branchenkenner davon überzeugt, dass die Public Cloud eine tolle Idee sei, sich jedoch nur für Archivierung, Backup und die Aufbewahrung nicht-geschäftskritischer Daten eigne. Das Geschäft mit den nicht-geschäftskritischen Daten wurde als „Appetithäppchen“ betrachtet, während das „Hauptgericht“, die geschäftskritischen Daten, NIEMALS auf externe Server außerhalb der Firma ausgelagert würden.

Was alles in wenigen Jahren passieren kann ... Heute sind zahlreiche geschäftskritische Anwendungen wie SAP, Oracle und andere traditionelle „In-House-Anwendungen“ erfolgreich in der Public Cloud angekommen. Laut einer neueren Umfrage der 451 Group ist sogar damit zu rechnen, dass bis Mitte 2018 drei von fünf (60 %) Enterprise-Workloads in der Cloud gehostet werden – im Vergleich zur heutigen von nur zwei von fünf (41 %).

Die Vergangenheit bedenken und für die Zukunft planen

Zwar ist es offensichtlich, dass sich Cloudlösungen in demselben Maße etabliert haben wie die Vor-Ort-Hardwarelösungen, die sie ersetzen sollen, doch es gilt stets zu bedenken, dass es keine universelle Cloud für jeden Bedarf gibt. Falls es also noch einen Hype rund um die Cloud gibt, dann den, dass eine Cloudlösung ein Allheilmittel für alle Herausforderungen der modernen IT sein kann. Kluge Unternehmensstrategen suchen sich daher einen Cloudanbieter, der besonderen Wert auf die Attribute legt, die direkt zum optimalen Hosting von Anwendungen beitragen, und damit zum Erfolg des Geschäfts.

Bei einem Blick fünf Jahre zurück kann durchaus gesagt werden, dass der Cloudtrend über alle vernünftigen Erwartungen hinaus gehyped wurde. Doch die Dynamik dieser Technologie ist noch weit davon entfernt, abzuklingen, und so entwickeln immer mehr Unternehmen Zukunftspläne für Ihre IT-Umgebung, die die Cloud als festen Bestandteil vorsehen. Unternehmenskunden erwarten von ihrem Cloudanbieter branchenführende Performance, Effizienz und Flexibilität für eine Fülle von integrierten Cloudplattformen, Softwareanwendungen und Managed Services. Je komplexer und allgegenwärtiger die Cloudtechnologien werden, umso mehr verlassen sich die Unternehmenskunden auf die Fähigkeiten des Cloudanbieters, um selbst anspruchsvollste Anforderungen für komplexe, geschäftskritische Anwendungen und Daten zu erfüllen, die Objektspeicherung der Enterprise-Klasse verlangen. In Zukunft werden Unternehmen einen Cloudanbieter benötigen, der in der Lage ist, schnell und effizient hyperskalierbare Cloudumgebungen zu errichten, mit denen Kunden ihre individuellen Lösungen kosteneffizient skalieren, flexibel Ressourcen nutzen und diese präzise kontrollieren können.

Bislang gibt es nicht viele Cloudanbieter, die all dies anbieten können. Eine Ausnahme bildet Virtustream, ein Unternehmen der Dell Technologies-Familie, das seit seiner Gründung diesen Ansatz verfolgt. Nachdem bereits einige Fortune 500-Unternehmen wie Domino Sugar oder Coca Cola auf die Cloudumgebung von Virtustream setzen, können auch Sie versichert sein, dass Virtustream nicht nur die Geschichte der Cloud kennt und versteht, sondern Ihnen auch in Zukunft helfen wird, Ihre Geschäfte voranzubringen.

Justin Augat
  Storage Cloud Marketing

Twitter @JustinAugat