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Ist Ihr Cloudspeicher auf „Enterprise-Niveau“?


in Cloud

Enterprise-Niveau

Anfang 2016 veröffentlichte die 451 Group einen Bericht, der eine Verdoppelung der Ausgaben für Public-Cloud-Speicher bis 2017 prognostizierte. Der Marktanteil von Cloudspeicherlösungen wächst seit einigen Jahren immer schneller. Eine steigende Anzahl von Unternehmen profitiert von der Skalierbarkeit, Effizienz und dem geringen TCO, die ausgelagerte Services bieten – im Gegensatz zur herkömmlichen Speicherbereitstellung in den eigenen Räumlichkeiten (Vor-Ort-Speicher), die bis auf wenige Ausnahmen immer seltener gewählt wird.

Die Qual der Wahl?

Doch wie wir in diesem wachsenden Markt beobachten konnten, haben sich auch neue Anbieter schnell etabliert und neue Optionen und Angebote mitgebracht. Mit einer Auswahl von mehreren Hundert Angeboten am Markt fallen die Preise und die Kunden profitieren. Doch zu viele Auswahlmöglichkeiten können auch Anwender überfordern, die eine Cloudlösung suchen, aber vor allem Wert auf Einfachheit legen. Heute stehen unzählige Serviceoptionen zur Auswahl, die weit über die Bereitstellung von Kapazität hinausgehen, darunter der geografische Standort, Data Protection und Zugriff. Abhängig von Ihren Anforderungen kann die Auswahl des richtigen Cloudspeichers zeitaufwendig und ein Potenzial für signifikante Risiken sein, wenn Sie ohne Plan vorgehen.

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Die Definitionen davon, was Cloudspeicher auf Enterprise-Niveau ist, variieren enorm. Eine einfache Faustregel für die Auswahl von Cloudspeicher ist die Einrichtung eines Frameworks, das für „business as usual“ sorgt und die Risiken minimiert, während gleichzeitig die IT-Funktionalität verbessert wird. Was bedeutet das?

Erfreulicherweise verfügen die meisten Cloudspeicherkunden bereits über ein eigenes, bewährtes Framework, das als Hilfestellung für ihre aktuellen Datenanforderungen genutzt werden kann. Ob Daten ins Archiv, zur Sicherung oder auf eine niedrigere Speicherebene verschoben werden sollen, es ist ausschlaggebend, dass bestehende Speicher- und Sicherheitskriterien erfüllt werden.

Die zweite Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet: verbessert der Cloudspeicher die IT-Kapazitäten? Sind Verbesserungen überhaupt erforderlich? Nicht alle Clouds sind gleich, doch gewisse Eigenschaften werden als Branchenstandard betrachtet. Der Unterschied besteht darin, wie weit der Anbieter diese Standards übertrifft.

Hier finden Sie eine Liste von Kriterien, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie nach einem Cloudspeicheranbieter suchen:

1. Skalierbarkeit und Flexibilität 
Dies sind Standardvorteile von Cloudlösungen. Ist der Cloudspeicher eines CSPs nicht skalierbar oder flexibel genug, um sich an Ihre IT-Bedürfnisse anzupassen, streichen Sie diesen Anbieter aus Ihrer Liste.

2. Sicherheit und Compliance 
Die Bereitstellung von Anwendungsdaten in der Cloud ist nicht mehr nur auf nicht-geschäftskritische Daten oder Daten ohne Geschäftsbezug beschränkt. Auch sensible Daten, wie z. B. Patientendaten, werden nun zunehmend in der Cloud aufbewahrt. Folglich sind Sicherheit und Compliance ein absolutes Muss. Potenzielle Käufer sollten vor allem nach Branchenstandardzertifizierungen und Audits für ISO, PCI, HIPAA und SOC 2 fragen.

3. Integration mit vorhandenen Investitionen
Ganz gleich, um welches Anwendungsbeispiel es sich handelt, einfaches Cloud-Tiering, Archivierung oder langfristige Aufbewahrung von Backups – alle Daten durchlaufen einen Lebenszyklus. Nahtloses Cloud-Tiering ermöglicht das automatisierte, Policy-basierte Verschieben von Daten auf die entsprechende Cloudebene je nach Geschäftswert.

4. Verfügbarkeit auf Unternehmensniveau 
Als potenzieller Kunde sollten Sie Wert legen auf kompromisslose Verfügbarkeit, d. h. ein SLA zur Verfügbarkeit, das Unternehmensanforderungen genügt – OHNE Ausnahmen.

5. Lebensdauer und Ausfallsicherheit
Die besten Cloudanbieter nutzen eine Kennzahl zur Datenlebensdauer, mit der sie die Datensicherungsfunktion ihrer Cloudinfrastruktur einstufen. Manche gehen sogar noch weiter und bieten unterbrechungsfreien Lesezugriff im Falle eines ungeplanten Standortausfalls.

6. Transparente, unkomplizierte Kostenmodelle
Eine der größten Sorgen von Cloudkunden ist die unübersichtliche Preisbildung bei Clouddiensten. Interessenten sollten darauf achten, dass die Preise transparent und auch langfristig vorhersehbar gestaltet sind.

7. Support vom Rechenzentrum zur Cloud
Cloudanbieter, die Lösungen auf Enterprise-Niveau anbieten, sollten in der Lage sein, Supportprozesse vom Rechenzentrum in die Cloud anzubieten.

Die meisten Unternehmen müssen das Risiko der Migration in die Cloud tragen, während gleichzeitig der Status quo ihres Betriebs erhalten bleiben soll. Legen Sie Ihre individuellen Kriterien für die Cloudspeicherung fest und berücksichtigen Sie diese sieben Richtlinien bei der Auswahl Ihres Anbieters. So können Sie viele wertvolle Informationen erhalten und feststellen, welcher Cloudanbieter der richtige für Sie ist. Gleichzeitig rentiert es sich, auch Anbieter in Betracht zu ziehen, die Ihnen schon als Hersteller branchenführender Vor-Ort-Speicherlösungen für Unternehmen vertraut sind.

Was das Angebot an branchenführenden Speicherlösungen betrifft, so hat Virtustream den einzigartigen Vorteil, zu einem der herausragendsten Technologieunternehmen unserer Zeit zu gehören – Dell Technologies. Durch die Akzeptanz und Einhaltung Ihrer unternehmensspezifischen Speicheranforderungen unterstützt Virtustream Storage Cloud Ihr Unternehmen optimal bei der Sicherung, Verwaltung und Speicherung unternehmenskritischer Daten in der Cloud. IT- und Datenfunktionalität auf Enterprise-Niveau, wie sie Ihr Unternehmen heute braucht, werden dabei selbstverständlich erreicht.

Justin Augat
Storage Cloud Marketing

Twitter @JustinAugat

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