Fallstudien

Virtustream und AlmavivA steigerten SAP-Leistung für Rete Ferroviaria Italiana


Rete Ferroviaria Italiana logo

Rete Ferroviaria Italiana (RFI) setzte auf neue Cloudtechnologien, um die Leistung seiner SAP-Umgebung zu steigern, die eigens für die Instandhaltung und Gesamtverwaltung des inländischen Eisenbahnnetzes verwendet wird. RFI vertraute auf Virtustream und AlmavivA und migrierte so erfolgreich seine bestehende lokale ECC-Umgebung auf eine Virtustream Enterprise Cloud-Lösung, auf der SAP HANA ausgeführt wird.

Rete Ferroviaria Italiana

Rete Ferroviaria Italiana (RFI) verwaltet die Infrastruktur für die Ferrovie dello Stato Italiane Group, die staatliche italienische Eisenbahngesellschaft, und ist für die Instandhaltung, Nutzung und Entwicklung der Schieneninfrastruktur und der Seeverbindungen zu den großen Inseln zuständig.

In ihrer Rolle als „Infrastrukturmanager“ gewährt RFI Zugang zum Eisenbahnnetz und zu Eisenbahnaktivitäten (RU), führt Wartungsarbeiten durch, sorgt für sicheren Verkehr im gesamten Netz und verwaltet die Investitionen und technologischen Entwicklungen, die zur Modernisierung der Bahnlinien (sowohl Hochgeschwindigkeitszüge als auch normale Bahnen) erforderlich sind.

RFI-Geschäftsstatistik:

  • Schienen mit über 16.700 km Länge in Betrieb
  • 2.100 Kundendienststationen
  • 330 Millionen km Fahrtstrecke der Züge
  • 25.949 Mitarbeiter
  • Investitionen von fast 3 Milliarden € in die Modernisierung, Entwicklung und Instandhaltung des Netzes
AlmavivA

AlmavivA steht für technologische Innovation. Nachgewiesene Erfahrung, einzigartiges Know-how, kontinuierliche Forschung und fundiertes Wissen zu verschiedenen öffentlichen und privaten Marktsegmenten machen AlmavivA zum führenden italienischen Konzern in der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche.

AlmavivA entwickelt außergewöhnliche technologische Lösungen, die in der Lage sind, die Systeme und Betriebsprozesse von Unternehmen und staatlichen Organisationen weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Servicelevels in einem sich ständig verändernden Markt zu verbessern.

Mit 41.000 Mitarbeitern – 10.000 in Italien und 31.000 im Ausland – ist AlmavivA in Bezug auf die weltweite Mitarbeiterzahl das fünftgrößte italienische Privatunternehmen. AlmavivA erzielte 2016 einen Umsatz von 739 Millionen €.

AlmavivA ist weltweit tätig und unterhält 39 Niederlassungen in Italien und 22 im Ausland. Das Unternehmen hat eine starke Präsenz in Brasilien und ist in den USA, China, Kolumbien, Tunesien, Rumänien und Brüssel, der Schaltzentrale der EU, tätig.

Der Geschäftsplan des Unternehmens zeichnet sich durch eine starke Internationalisierungsstrategie aus; 70 % des Kundenstamms befinden sich im Ausland.

Die Herausforderung

Die Zahl der Nutzer, die auf das SAP-Front-end der lokalen RFI-Bereitstellung zugriffen, stieg deutlich und schnell an. Das stellte eine schwierige Herausforderung dar. Hunderte von Nutzern führten regelmäßig Aktivitäten und datenintensive Transaktionen durch, die eine Überprüfung der gesamten Architektur unumgänglich machten.

Um das Problem zu beheben, beauftragte RFI AlmavivA damit, die SAP-Systemleistungen zu analysieren und die Endbenutzererfahrung in Bezug auf die Reaktionsgeschwindigkeit von Anwendungen zu verbessern. Angesichts der Evolution des Weltmarkts und des Trends neuer Technologien ist AlmavivA ein unbestrittener Marktführer auf dem italienischen IT-Markt. Das Unternehmen war so in der Lage, die Anforderungen von RFI, höhere Leistungen in der Umgebung zu erzielen und zugleich für neue Herausforderungen gewappnet zu sein, zu erfüllen.

Ingenieure und Techniker von AlmavivA nutzten die SAP-Transaktion ST03/ST03N, um diese Aufgabe durchzuführen. Diese Transaktion ermöglicht unterschiedliche Blickwinkel auf Workload-Statistiken und erlaubt so eine Performanceanalyse für jeden Aufgabentyp. AlmavivA verfolgte das Ziel, zu analysieren, wie viele Workloads verarbeitet wurden, wie viel Zeit für ein bestimmtes Programm aufgewendet wurde, wo Engpässe auftraten und wo Verbesserungen notwendig waren.

Eine zentrale Herausforderung für AlmavivA war, zu analysieren, wie viel Zeit für das Bearbeiten eines Dialogfelds aufgewendet wurde – das sensibelste Maß für den Eindruck von Endbenutzern, ob ein System langsam oder schnell reagiert. Durch das Erfassen von Daten zur durchschnittlichen Antwortzeit für einen Arbeitsschritt in einem Dialogfeld konnte AlmavivA das Verarbeitungsproblem ermitteln und RFI eine Lösung präsentieren.

Die Lösung

Virtustream und AlmavivA arbeiteten bereits bei der Bereitstellung von Cloudservices der Enterprise-Klasse für geschäftskritische Anwendungen großer Unternehmen erfolgreich zusammen. So bekamen sie die Chance, die neue Herausforderung anzugehen.

Die Ingenieure und Techniker von AlmavivA schlugen RFI vor, von der bestehenden ECC-Architektur zu einer Virtustream Enterprise Cloud-Lösung zu wechseln, auf der SAP HANA ausgeführt wird.

Die Ergebnisse

RFI erzielte durch die Migration der bestehenden ECC-Architektur auf eine Virtustream Enterprise Cloud-Lösung mit SAP HANA tolle Ergebnisse. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der durchschnittlichen Reaktionszeit pro Arbeitsschritt in einem Dialogfeld und der durchschnittlichen CPU-Zeit im Laufe der Migration von RFI. Durch die Migration konnte RFI außerdem die durchschnittliche Verarbeitungs- und Datenbankzeit reduzieren.

Virtustream und AlmavivA verfolgten bei Hardwareänderungen und der SAP-Migration einen stufenweisen Ansatz. Im Laufe der Arbeiten sank die durchschnittliche Reaktionszeit von RFI pro Arbeitsschritt in einem Dialogfeld von 812,3 ms unter Oracle auf 437,8 ms unter HANA.

Neben einer Leistungssteigerung ermöglichte die Virtustream Enterprise Cloud-Infrastruktur RFI eine Verbesserung der durchschnittlichen CPU-Zeit um 60,7 % – dank höherer verfügbarer CPU-Verarbeitungsleistung und der SAP HANA-Architektur.

Insgesamt erzielte RFI durch die Migration auf die Virtustream Enterprise Cloud auf einer brandneuen, SAP HANA-basierten Architektur eine Leistungssteigerung von 40 % für die SAP-Endbenutzer. Entsprechend meldeten befragte Nutzer des Kunden eine deutliche Verbesserung bezüglich der Reaktionsgeschwindigkeit von Anwendungen nach der Migration.


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